Unsere großartige Chronik ist auf den neuesten Stand gebracht!

Hier sieht man über 40 Jahre Ligabetrieb auf einen Blick:

 

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In der 7. Runde der Bezirksliga West musst die Schachfreunde in Kollmar antreten. Optimistisch aber mit großem Respekt fuhr man nach Kollmar, denn jeder wusste genau, Kollmar ist eine Wundertüte, mal wachsen sie über sich hinaus und manchmal geht bei unseren Freunden aus Kollmar gar nichts. Die Fahrt nach Kollmar gestaltete sich schon problematisch, denn ein Fahrzeug musste 25 Minuten vor dem Störsperrwerk warten, bis ein Schiff in die Stör fahren konnte. Doch auch das "Zuspätkommen" nahm keinen Einfluss auf die Partie. Unsere Freunde aus Kollmar waren wie immer super fair, die Uhren waren noch nicht angestellt und auch die Tatsache, dass Kollmar nur mit 7 Spielern antreten konnten und dieses vorab bereits kommunizierte, zeigt, welch aufrichtiger Charakter in dieser Mannschaft steckt.

Wir führten als bereits 1-0 durch den kampflosen Punkt für Reiner an Brett 5. Diesem positiven Auftakt folgte ein relativ schnelles Remis von Torge an Brett 6 gegen Olaf Müller und ein Erfolg von Thies an Brett 1 gegen den in der Bezirksliga bislang nur Siegreichen Henning Olde....eine absolute Hinguckerpartie der Najdorf Variante im Sizilianer. Nachdem Jan an Brett 7 gegen Brar Coldewey fürchterlich patzte, konnte Kollmar noch einmal auf 1,5 - 2,5 verkürzen. Horst Dieter remisierte an Brett 8, so dass die Entscheidung an der Bretter 2 - 4 fallen musste. Ehrlicherweise muss man aus Burger Sicht sagen, dass sowohl Fjodor an Brett 4 gegen Jens Meinert als auch Hendrik an Brett 3 gegen Peter Magdorf deutlich schlechter standen. Bei Hauke gegen Carsten Coldewey entwickelte die Partie sich sehr ausgeglichen. Dies änderte sich jedoch als Peter Magdorf seine tolle Stellung durch einen Katastrophenzug runierte und gegen Hendrik aufgeben musste. Jetzt musste Carsten Coldewey zwangsläufig gewinnen, um noch ein mögliches Mannschaftsunentschieden zu erreichen. Doch es kam so, wie man es so oft im Mannschaftskampf erlebt, .... mit der Brechstand zu gewinnen, klappt meistens nicht und Hauke konnte souverän den 5. Punkt für die Schachfreunde erringen. Fjodor und Jens Meinert einigten sich dann schnell auf remis, sodass letztendlich mit einem 5,5 - 2,5 die Heimreise angetreten werden konnte. Ein wichtiger Sieg aug dem Weg zum Titelgewinn. Doch in den letzten beiden Runden gegen Büsum und Brunsbüttel geht es darum, diese Titelambitionen durch konzentriertes Spiel und 2 Siege zu realisieren.

 

Reiner


6. Runde in der Bezirksliga West und es stand für die Schachfreunde die Spitzenpaarung des Spieltages auf dem Programm. Es ging gegen den latent Zweitplatzierten aus der Kreisstadt Heide.
Die Schachfreunde trugen ihr Heimspiel in Heide aus, da das Vereinslokal leider für diesen Spieltag nicht zur Verfügung stand.
Die Schachfreunde mussten leider krankheitsbedingt auf einen Spieler verzichten und traten die Reise zu dem nominellen Favoriten nach Heide an.

Kommen wir zu den einzelnen Brettern:

Brett 1

Die Eröffnungsphase am Spitzenbrett verlief für Heide sehr erfreulich, der Befehlshaber der weißen Armee konnte das Zentrum besetzen und einen Bauernsturm am Köningsflügel organiseren, dabei verweigerten die Streitkräfte des Damenflügels allerdings ein wenig den Gehorsam.
Nachdem der Nachziehende das Zentrum attackierte, verlor er einen Söldnerisolani, der nicht mehr ausreichend bewacht werden konnte. Es entstand eine für den Anziehenden sehr unangenehme Stellung, in der er den Mehrbauern zurückgab. Die Partie verflachte nach einem Königsausflug des Schwarzen und beide Oberbefehlshaber ihrer Streitkräfte schlossen Frieden.

Brett 2

An Brett 2 entwickelte sich eine sehr unterhaltsame und komplizierte Partie, in der Weiß einen klaren Eröffnungsvorteil nachweisen konnte, allerdings kostete die Berechnung dieser Variante sehr viel Zeit, sodass Hauke Rosenburg die Damen tauschte, dann aber in ein sehr unangenehmes Endspiel kam. Der schwarze Turm stand bedrohlich auf der zweiten Reihe. Mit einem Mehrbauern ließ  J. Meyer keine Zweifel aufkommen, wer die Partie als Sieger verlassen würde.

Brett 3

Das Thema dieser Partie war die Abtauschvariante im Damengambit.
Die Eröffnungsphase verlief sehr ruhig und auch Mittelteil der Partie war nicht viel los, außer dass Weiß einen üblichen Raumvorteil verbuchen konnte. Nach einen paar strategischen Manövern leerte sich das Brett und es entstand ein kompliziertes Endspiel. Weiß behielt nach dem Abtausch sämtlicher Figuren einen Springer und 6 Bauern und Schwarz konnte einen Läufer und 6 Bauern retten.
Schwarz spielte sehr gezielt auf die Weiße Schwäche und konnte diese Partie zu seinen Gunsten entscheiden. Eine super Leistung!

Brett 4

In dieser Partie ging es um die Pirc-Verteidigung.
Weiß baute sich solide auf, tauschte die Damen und ein paar Leichtfiguren ab und sehr schnell wurde hier Remis gemacht.

Brett 5

Die beiden Kontrahenten freuten sich auf die Partie, denn das letzte Match ist schon etliche Jahre her.
Es ergab sich eine lange Theorievariante, in der Schwarz fix Ausgleich erzielen konnten. Allerdings verflachte die Partie zunehmend und der dienstälteteste Burger Spieler willigte ins Remis ein.
Sehr schade für Burg, denn aus positioneller Sicht hat der Nachziehende hier vieles richtig gemacht und konnte die weißen Bauern im Zentrum attackieren.

Brett 6

Auch hier kam es zu einer Abtauschvariante, Weiß baute sich sehr solide auf und konnte anschließend einen Springer auf e5 positionieren. Nach einigen Zügen wurde dieser allerdings vertrieben und es schien, als bekäme Schwarz einen Königsangriff, doch Weiß wehrte alle Gefahren ab und konnte durch einen taktischen Schlag eine Figur gewinnen. Diese Partie war dann vorbei.

Brett 8

Schwarz wählte die Französische Verteidigung, um das Weiße Zentrum wie gewohnt für diese Variante unter Beschuss zu nehmen. Allerdings konnte Weiß seinen Raumvorteil nutzen und seine Bauern gefährlich nach vorne schieben. Ein Bauer auf f6 griff die Schwarze Köningsstellung gefährlich an und Schwarz fand keine Mittel mehr, um diesem Druck stand zu halten. Auch hier eine gute Leistung!

ENDSTAND: 4,5:3,5 !ÜberraschtVerlegen

Die Schachfreunde Burg möchten sich bei Heide bedanken, dass das Spiel im Bürgerhaus Heide statt finden konnte. Wir wünschen Heide für den Rest der Saison viel Erfolg!

Die Ergebnisse sind auch unter folgendem Link nachlesbar:


http://ergebnisdienst.schachverband-sh.de/index.php/ergebnisdienst-2014-15/bezirkwest2014/landesliga-158?view=runde&saison=1&liga=15&runde=6&dg=1&typeid=22

In der nächsten Runde geht es dann gegen die Mannschaft aus Kollmar, dieses Spiel müssen wir gewinnen, da Uetersen auch 2 Punkte holen konnte und uns nun im Nacken sitzt.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Mit freundlichen Grüßen


Thies Rosenburg

 


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